Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne – Frühling

Hermann Hesse

Stufen

Wie jede Blüte welkt und jede Jugend
Dem Alter weicht, blüht jede Lebensstufe,
Blüht jede Weisheit auch und jede Tugend
Zu ihrer Zeit und darf nicht ewig dauern.
Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,
Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.

Wir sollen heiter Raum um Raum durchschreiten,
An keinem wie an einer Heimat hängen,
Der Weltgeist will nicht fesseln uns und engen,
Er will uns Stuf’ um Stufe heben, weiten.
Kaum sind wir heimisch einem Lebenskreise
Und traulich eingewohnt, so droht Erschlaffen,
Nur wer bereit zu Aufbruch ist und Reise,
Mag lähmender Gewöhnung sich entraffen.

Es wird vielleicht auch noch die Todesstunde
Uns neuen Räumen jung entgegen senden,
Des Lebens Ruf an uns wird niemals enden…
Wohlan denn, Herz, nimm Abschied und gesunde!

HAPPY NEW YEAR

vergangenes Jahr

Schnee – nicht gar so viel

Sonne – von südlicher Qualität

Wir – nicht immer eins

Du – nach wie vor ein Ereignis

Ich – gewachsen, etwas

große Geschichten – viel Energie verbraucht

Begegnungen – viel bekommen

Zukunft – wie immer unklar

im Herzen – zufrieden

in der Seele – noch immer Flügel

im Kopf – ein paar Flausen

kommendes Jahr

siehe oben

Beratung Agentur Zoe

Gute Frage….

Vor kurzem fragte mich ein guter Freund: „ Was würdest du anders machen im Rückblick auf dein bisheriges Leben…“

Gute Frage oder schwierige Frage

Im Rückblick gewinnt unser gelebtes Leben erst an Sinn oder anders – Leben wird nach vorwärts gelebt, aber erst von rückwärts verstanden….

So lernen wir mit den Jahren unser Handeln bzw. Nichthandeln zu be-werten, selbst zu be-werten, nicht von anderen be-urteilen zu lassen, auch das passiert natürlich, wir geben uns unser Einverständnis für das Leben und den Werten, die sich aus diesem heraus in uns etabliert haben.

Die europäische Gesellschaft als Wertegemeinschaft betrachtet, hat viel mit Eigeninitiative, Selbstwirksamkeit, Eigenverantwortung , Gleichstellung von Mann und Frau im  Leben der Gemeinschaft und vor dem Gesetz, Trennung von Kirche und Staat zu tun …

Eckpfeiler, die einmal auf dem Papier, das bekanntlich geduldig ist, stehen, aber eben im Alltag überprüft werden können von uns, wenn wir nach uns wichtigen inneren Gesetzen ein „Projekt“ angehen.

Hier erfahren wir im Lauf des Lebens große Reife, Reife in der Bewusstheit, in der Sicht der Tragweite unseres Tuns und das Zurückfallen unserer Entscheidungen auf uns selbst.

Dort wo wir für uns einsehen, dass Fehler auch mit Akzeptanz solcher und dem zu tun haben, wie sehr der Glaube an uns in uns selbst verankert ist.

So gesehen brauchen wir auf vielen Ebenen eine noch viel sichtbarere Fehlerkultur, die Haltung, die Gelegenheit zu erhalten bzw. herbeizuführen , etwas beim nächsten Mal besser zu machen.

Was würde das gegenüber unserem Verhalten und  dem unserer  Mitmenschen gegenüber bedeuten….unter anderem folgendes:

  1. Nicht bloßstellen
  2. Ermutigung und Fürsorge geben
  3. Keine negativen Reaktionen zeigen
  4. Strategien und mehr Intensität der Auseinandersetzung
  5. Bedeutsamkeits-Einschätzung – wie wichtig ist etwas im Zusammenhang wirklich
  6. Fehlertoleranz einfordern
  7. Neue Wirkungsfelder zum trainieren suchen und finden

und was fällt Ihnen noch ein zum Thema, wie passe ich mein Denken, mein Tun den Umbruchssituationen im Alltag besser an?

Wann sind wir erwachsen?

Um dieser Frage nachzugehen tut uns ein Ausflug in die Kindheit gut. Viele von uns heute “Erwachsenen” können sich an den einen oder anderen Wunsch damals erinnern, wie z.B.:

Aufbleiben solange man möchte – in der Gewissheit, das “wahre Leben” zu versäumen, sobald die Eltern uns ins Bett schicken. Heute wissen wir, dass wir heilfroh sind, wenn wir einmal gegen 22.00 Uhr ins Bett kommen….

Nie wieder aufräumen – wie sehr haben wir auf das Recht zum individuellen Chaos gepocht und uns vorgenommen dies auch später allen anderen zu zugestehen. Was ist aus diesem Vorsatz geworden, mal ehrlich?

Im Schlafanzug den ganzen Tag in den Fernseher gucken – Ferien so richtig zu genießen, tun was Spaß macht, was nicht gesund ist, was sich anbietet – kurz in den Tag hineinleben – ohne schlechtes Gewissen einmal abhängen….. gelingt uns nur schwer in unserer Leistungskultur, oder…..

Nie wieder Gemüse, nur noch Fast Food – wir taten es, weil wir es mussten, weil es so schön bunt und gesund war, lt. LehrerInnen, Eltern , Omas ect.
Wann ist uns klar geworden, dass wir für unsere Gesundheit selber zuständig sind und weder unser Zahnarzt, noch die “böse” Röntgenassistentin….

Fazit – Kind sein war schon nicht einfach, aber erst erwachsen sein

Erwachsen sein und handeln, Unternehmerin und Unternehmer des eigenen Lebensprojektes – Verantwortung  für die Gestaltung und Qualität des eigenen Lebens übernehmen, um zu wertvollen KollegInnen, PartnerInnen, Eltern, Freiwilligen, Großeltern, GeschäftssführerInnen, Kundinnen etc.  – täglich weiter zu wachsen

“LebensunternehmerInnen”-Gespräche, um Ihre Ziele festzulegen und umzusetzen, Tel. 0699-17 17 42 46

Nach Weihnachten ist vor Weihnachten

Ja, wir hören es in den Medien, was wir tun können, wenn das, was wir geschenkt bekommen, nicht mit unseren Wünschen übereinstimmt – wir tauschen es ganz einfach um.

Insofern ist nach Weihnachten vor Weihnachten!

Warum können wir uns so sicher sein, dass wir die uns zugedachten “Geschenke” nicht wollen, nicht brauchen, dass wir nichts mit ihnen anzufangen wissen?

Könnte es sein, dass so manches Lebens-Geschenk anfänglich nach einem “großen Problem” ausschaut, nur wissen wir da eh nicht, wo wir es retournieren sollten. Also legen wir es erst einmal in eine Abstellkammer, decken es zu, versuchen es aus unserem Kopf zu verbannen, uns zu zerstreuen, Zeit zu gewinnen, jemand anderem weiterzugeben…  bis, ja bis es sich nicht mehr verstecken lässt, verdrängen lässt, an die Oberfläche will, aus dem Schattendasein heraus und uns unverblümt vor die Frage stellt: “Was machst du jetzt mit mir?”.

Nicht selten kommt es hier zu einem inneren Dialog, der etwa so lauten könnte:

Warum bekomme gerade ich dieses “Geschenk”?
Falsche Adresse, falscher Film
Das muss ein Versehen, ein Missverständnis sein
Ich kann das jetzt nicht brauchen
Das wäre ja noch schöner
Ich tu so weiter wie vorher, da fährt der Zug drüber

Damit sich diese anfängliche Abwehr, gegen “Geschenke” des Lebens, verändern kann, kann es hilfreich sein, verschiedene Blickwinkel einzunehmen, das Puzzle-Teil zu drehen und zu wenden und wer weiß, mit der Zeit passt es geradezu perfekt in unseren Lebenslauf.

Sollten also auch Sie um die Weihnachtszeit gar nicht zufrieden sein mit dem Verlauf des roten Lebensfadens und mit jemanden zusammen die Blickwinkel wechseln wollen, um alle guten und weniger guten Seiten genau beäugen zu können, freue ich mich auf ein Gespräch mit Ihnen.

Im Nachhinein wünsche ich viel Freude mit allen Geschenken, besonders jenen, die sich erst mit der Zeit als sehr nützlich herausstellen.

Helga Schwarz

Von Schicksalsschlägen und anderen glücklichen Umständen

so lautet der Untertitel eines Buches von Eva Wlodarek “Tango Vitale”.  Im Buch geht es darum, sich auf den “Tanz” mit dem Schicksal einzulassen. Einmal führt das Schicksal, einmal wir. Was wir dabei lernen können? Talente entwickeln, selbsterfüllende Prophezeiungen steuern, Gefahren vermeiden, glückliche Umstände anziehen, Gelegenheiten im richtigen Moment ergreifen.

Kurzum vertritt sie die Meinung wir könnten Schicksalsschläge annehmen und in einen Gewinn  verwandeln.

Das “Schicksal” stellt folgende Fragen an Sie:

Haben Sie die passende Wohnung?

Haben Sie den/die richtige LebensabschnittspartnerIn?

Haben Sie einen erfüllenden Beruf?

Haben Sie gute Freunde?

Behandelt man Sie, wie sie es sich wünschen?

Haben Sie genügend Zeit für sich?

Sind doch alles sehr schicksalshafte Fragen, oder?

Wenn Sie diese Fragen für sich zum Thema machen möchten und umfassend beleuchten, dann freu ich mich über Ihren Anruf.

Tel. 0699-1717 42 46

Übergangsgesellschaft – was heißt das?

Durch die andauernde Flüchtlingsbewegung nach Europa kommt es über kurz oder lang zu einer Übergangsgesellschaft – Menschen, die von ihrer Geschichte her in unterschiedlichen kulturellen  Alltagswelten aufgewachsen sind werden versuchen hier in Europa miteinander ihre Lebenskonzepte zu verwirklichen.

Im Moment überwiegt das Angebot von erster Hilfe mit Kleidern, Essen und Sprachunterstützung, bald wird dies nicht mehr ausreichen. Es braucht die Offenlegung und das Einführen in unsere Systeme, in unser Denken und unser politisches Verständnis  – Schul- und Bildungswege und damit die Möglichkeit, den Arbeitsmarkt zu erreichen stehen im Vordergrund, um die eigene Erwirtschaftung von Lebensgrundlagen  meistern zu können. Erste Schritte für Menschen, die aus anderen Kulturen zuwandern, um in Europa Fuß zu fassen, werden nach Schaffung gesetzlicher Voraussetzungen, Partizipation und aktives Herangehen an die Schaffung von  nachhaltigen Lebensmodellen  sein.

Mehr noch wird es zur Klärung und dem Einverständnis lebensleitender Grundwerte kommen müssen, die sich auf europäischem Boden auf der strikten Trennung von Staat und Kirche bewährt haben. Sich hier in europäischen Demokratien niederlassen wollen, heißt seine Traditionen, seine Werte und sein Menschenbild selbst hinterfragen und hinterfragen zu lassen.

Dies werden wir selbstbewussten und selbst  bestimmten mitteleuropäischen Frauen einfordern, damit unser Selbstverständnis und unser humanistisches Menschenbild ein Beispiel und Vorbild sein kann, das für persönliche zeitgemäße Entwicklung und Fortschritt steht, für  das Mitgestalten –  von Frauen und Männern gleichermaßen-  nachhaltiger Lebens- und Berufskonzepte für uns und unsere weiblichen, wie männlichen Nachkommen – ohne Unterschied!

Es wäre kontraproduktiv für die  Gleichstellung von Frauen und Männern in Demokratien, sollten sich Lebenskonzepte auf Basis patriarchaler Religionsgemeinschaften in weiteren  Parallelgesellschaften in Europa etablieren wollen.

Helga Schwarz

Ist das Reflektieren und Einnehmen einer entsprechenden Position in turbulenten Zeiten Ihr Thema, freue ich mich, wenn Sie ein Gespräch zur Selbstklärung  in Anspruch nehmen wollen. Tel.  0699-17 17 42 46

Lebens-Kunst

Leben als Kunst – Lebenskunst

Einfach vor sich hin zu leben, ist scheinbar keine KUNST.

Es geht wie von selbst. Laufen, sprechen, schreiben, lesen, rechnen, arbeiten, Unterhalt verdienen, Feierabend, Wochenende. Wir erleben es als Rhythmus und auch als Monotonie.

In dem Augenblick wo dieses Muster unterbrochen wird, durch einen Konflikt, eine Kündigung, eine Diagnose, eine spontan getroffene Entscheidung, ein Abschied auf immer, bekommen wir ein größeren Blick auf das Leben und seinen Sinn.

Dass Leben nicht nur vor sich hin läuft, passiert, sondern dass es auch eine Aufgabe für uns hat, nämlich gestaltet zu werden.

Die bewusste Lebens-Gestaltung wird immer wichtiger, rückt immer mehr in den Vordergrund, weil sich eben Selbstverständlichkeiten aus biografischen Mustern oder Traditionen auflösen.

In der vielfältigen Veränderung von Lebensverhältnissen wird Neues gebraucht. Das Neue ist aber noch nicht da, es ist vielfach erst zu entwickeln.

Biografisches Coaching kann uns helfen Strategien für momentane Lebenssituationen wahrzunehmen und umzusetzen. So wird aus Leben – Lebenskunst.

Anmeldung zum Gespräch unter 0699-17 17 4246

Gefühlskompetenz

Was machen wir mit unseren Emotionen im „Alltagsgeschäft“?

So sind wir als Menschen hin und her gerissen zwischen Vernunft und Emotionen Gefühle sind keine Störfaktoren der menschlichen Rationalität, die wir am besten ausblenden, kontrollieren oder gar unterdrücken sollten. Kann das stimmen?

Gefühle enthalten wichtige Informationen über unsere aktuelle Lebenssituation und über unsere Beziehung zu anderen.

Unklug wäre, diese Information zu ignorieren, genauso wie sich von ihr überwältigen oder gar beherrschen zu lassen.

Emotionale Intelligenz bedeutet:

Gefühle zulassen und kennen lernen
Informationen durch unsere Gefühle richtig zu lesen
zu nutzen und wenn notwendig
zu steuern

Wie weit sind Sie schon darin, ihre emotionale Intelligenz einzusetzen, für mehr Gesundheit, bessere Beziehungen und Partnerschaften, wenn Sie mehr darüber herausfinden wollen, melden Sie sich für ein Gespräch, Tel. 0699-17 17 42 46

Risikokompetenz – mit Unsicherheit sicher leben können….

Wie gehen wir damit um,  dass viele Bereiche unseres Lebens zerbrechlich sind, bedroht von Veränderungen oder gar Zusammenbrüchen. Können wir uns fit machen für das Ungewisse und welche Fähigkeit brauchen wir dazu?

Wir leben in einer Gesellschaft, in der sich Veränderungen in einer hohen Geschwindigkeit vollziehen, dass es schwer ist so etwas wie einen Überblick zu halten. Unsicherheiten und Risiken waren und sind stets präsent, sie sind nicht weniger geworden, haben aber ihr Erscheinungsbild verändert.

Unsere Themen heute sind Fragen zur Erhaltung unseres Wohlstands, zur Arbeitsfähigkeit, zu Geldwert, Pflege von Eltern und Vereinbarkeit von beruflichen und familiären Zielen, Migration, Vorsorge gegen schwere Krankheit und vieles mehr – wie geht es weiter  – fragen wir voller Sorge  und hoffentlich bleibt es so wie es ist, wenn es gut ist, lauten geheime Wunschvorstellungen.

Veränderung und Wandel sind die Zeichen von Lebendigkeit. Möchten wir, dass alles so bleibt wie es ist. kommen wir und die Welt zum Stillstand.

Um erfolgreich Lebensherausforderungen begegnen zu können, brauchen wir ein gewisses Maß an Überschaubarkeit, Vorhersehbarkeit und Stabilität – ohne das Leben als völlig berechenbar zu sehen.

Was uns heute helfen kann ist eine “Kultur der Unsicherheit” zu entwickeln, in der wir die Fähigkeit mit Risiko umzugehen stärken, damit wir trotz Risiken die Kraft zum Wagnis aufbringen, also in Bewegung bleiben und nicht erstarren.

Wir können uns mehr darin üben, nicht in Schwarz-Weiß-Denken zu verfallen, im Aushalten von Widersprüchen und der Spannung nicht sofort Antworten auf offene Fragen zu bekommen.

Was uns helfen kann sind für unsere Person entsprechende Versuche auf unsicherem Boden vertrauensvoll vorwärts zu gehen und auch die Chancen sehen zu wollen, die im Risiko liegen kann. Helga Schwarz